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Zitate mit Autoren von A bis AZZ

Konrad Adenauer
von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

* 05.01.1876 - Köln

† 19.04.1967 - Rhöndorf

  • Durch ein Unterlassen kann man genauso schuldig werden wie durch Handeln.
  • Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst.
  • Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernstgenommen.
  • Man darf niemals "zu spät" sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.
  • Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.
  • Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig anfangen.
  • Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
Ludwig Anzengruber
österreichischer Dramatiker und Erzähler

* 29.11.1938 - Wien, Österreich

† 10.12.1889 - Wien, Österreich

  • Das Publikum ist nicht so dumm, wie es von Verlegern und Redakteuren gehalten wird.
  • Die Tugend trägt nie zur Unterhaltung bei, das Laster zuweilen, die Dummheit immer.
  • Echte Kunst hat immer Moral, nur die Zuhörer und Beschauer haben oft keine.
  • Wenn der Hund einmal Leder gefressen hat, ist kein Schuh mehr vor ihm sicher.
Thomas von Aquin
Dominikaner und einer der einflussreichsten Philosophen und Theologen der Geschichte

* 01.01.1225 - Roccasecca, Italien

† 07.03.1274 - Kloster Fossanova, Kloster Fossanova, Italien

  • Alle Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn man sie liebt.
  • Alles, was gegen das Gewissen geschieht, ist Sünde.
  • Auf zweifache Weise wird die Gerechtigkeit verdorben: durch die falsche Klugheit der Weisen und durch die Gewalt dessen, der Macht hat.
  • Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen.
  • Das, was wir aus Liebe tun, tun wir im höchsten Grade freiwillig.
  • Die Rechtheit der Absicht allein macht nicht schon den ganzen guten Willen.
  • Die Sünden gegen das 6. Gebot sind keineswegs die schlimmsten, aber die klebrigsten.
  • Ein kleiner Irrtum am Anfang [ist] am Ende ein großer.
  • Für Wunder muß man beten, für Veränderungen muß man arbeiten.
  • Ganz allein leben kann nur Gott oder ein Teufel.
  • Gutes ohne Böses kann es geben; Böses ohne Gutes aber kann es nicht geben.
  • Jede Furcht rührt daher, daß wir etwas lieben.
  • Nichts gelingt gut, was man nicht mit Freude vollbringt.
  • Spiel ist notwendig zur Führung eines menschlichen Lebens.
  • Steuern sind ein erlaubter Fall von Raub.
Thomas von Aquin - 2 -
  • Wer einen schweren Weg gegangen, ging ihn für sich und für uns.
  • Wohin wir naturhaft hinneigen, das unterliegt nicht der freien Entscheidung.
Archimedes

* 288 v. Chr., Syrakus, Italien

† 212 v. Chr., Syrakus, Italien

  • Es gibt Dinge, die den meisten Menschen unglaublich erscheinen, die nicht Mathematik studiert haben.
  • Gebt mir einen Hebel, der lang genug, und einen Angelpunkt, der stark genug ist, dann kann ich die Welt mit einer Hand bewegen.
  • Miß alles, was sich messen läßt, und mach alles meßbar, was sich nicht messen läßt.
  • Störe meine Kreise nicht.
Aristippos von Kyrene
Philosoph

* 435 v. Chr., Kyrene

† 356 v. Chr., Kyrene

  • Der Weise kennt seine Bedürfnisse, nicht so der Reiche.
  • Ich besitze, aber ich werde nicht besessen.
  • Selbst der schlechteste Mensch kann einem guten Zweck dienen. Er kann ein abschreckendes Beispiel geben.
Aristoteles
Philosoph

* Stagira, Griechenland

† Chalkida, Griechenland

  • (Aus)Bildung ist der beste Reiseproviant für die Reise zum hohen Alter.
  • Adelig ist man durch die Trefflichkeit des Geschlechts, edel dadurch, daß man nicht aus der Art schlägt, was für gewöhnlich bei den Adligen nicht zutrifft, die vielmehr meist ohne Wert sind.
  • Alle politische[n] Geschäfte laufen darauf hinaus, über Andere zu regieren.
  • Das Denken für sich allein aber bewegt nichts, sondern nur das auf einen bestimmten Zweck gerichtete, praktische Denken.
  • Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
  • Denn die Gleichheit und Gerechtigkeit wollen, sind immer die Schwächeren, während die Stärkeren sich über diese Dinge keinen Kummer machen.
  • Der Eingebildete überschätzt sich im Verhältnis zu seinem eigenen Wert.
  • Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
  • Die größten Tugenden aber müssen die sein, welche den Nebenmenschen am nützlichsten sind.
  • Die Neigung zur Freundschaft entsteht oft plötzlich, die Freundschaft selbst aber braucht Zeit.
  • Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.
  • Ein Stück der Freiheit ist aber damit gegeben, daß man abwechselnd gehorcht und befiehlt.
  • Eine vollkommene Freundschaft gibt es nur zwischen guten und an Rechtschaffenheit sich gleichstehenden Menschen!
  • Einen Fehler durch eine Lüge zu verdecken heißt, einen Flecken durch ein Loch zu ersetzen.
  • Erhält doch jedes Werkzeug seine größte Vollendung dann, wenn es nicht zu vielen Verrichtungen dient, sondern nur zu einer.
Aristoteles - 2 -
  • Erlebnisse der Seele sind Zustände der Begeisterung und prophetischer Ahndung, die sich aufgrund von Traumerfahrungen einstellen.
  • Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.
  • Freude an der Arbeit läßt das Werk trefflich geraten.
  • Freude ist die Gesundheit der Seele.
  • Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern.
  • Glück zu vertragen ist nicht jedermanns Sache.
  • Im allgemeinen tun die Menschen unrecht, sobald sie in der Lage sind, es zu können.
  • Jede Empfindung geschieht dadurch, daß Etwas bewegt wird und leidet.
  • Jede Tugend ist die rechte Mitte zwischen zwei Lastern.
  • Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.
  • Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden.
  • Moralität und Gerechtigkeit aber sind Folgen der Bildung, die der Mensch nur in der bürgerlichen Gesellschaft erhält.
  • Mütter sind stolzer auf ihre Kinder als Väter, da sie sicher sein können, daß es ihre eigenen sind.
  • Schönheit ist das beste Empfehlungsschreiben.
  • Selbst im Hirn des weisesten Mannes gibt es einen törichten Winkel.
Aristoteles - 3 -
  • Tapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit.
  • Überall immer nach dem Nutzen zu fragen ziemt sich am Wenigsten für hochsinnige und wahrhaft freie Männer.
  • Von den Extremen ist das eine schlimmer als das andere.
  • Wahre Freundschaft erfordert mehr Dauerhaftigkeit als launenhafte Intensität.
  • Wann haben wir Freunde eher nötig: Wenn es uns gut geht oder wenn es uns schlecht geht?
  • Was es alles gibt, was ich nicht brauche.
  • Was macht es für einen Unterschied, ob die Weiber befehlen oder die Regierenden sich von ihnen befehlen lassen? Es kommt auf eins hinaus.
  • Was man tun muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut.
  • Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.
  • Wer aber nicht mannhaft und mutig Gefahren bestehen kann, ist ein Sklave eines jeden, der ihn angreift.
  • Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
Aurelius Augustinus
Bischof und Kichenlehrer

* 13. November 354 n. Chr., Thagaste

† 28. August 430 n. Chr., Hippo Regius, Annaba, Algerien

  • Der Mensch ist nicht nach dem zu beurteilen, was er weiß, sondern nach dem, was er liebt.
  • Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
  • Es ist seltsam: Die Menschen klagen darüber, daß die Zeiten böse sind. Hört auf mit dem Klagen. Bessert euch selber. Denn nicht die Zeiten sind böse, sondern unser Tun. Und wir sind die Zeit.
  • Geist wächst nicht auf trockenem Boden.
  • Gib mir Keuschheit und Enthaltsamkeit - aber jetzt noch nicht!
  • Glücklich ist, wer alles hat, was er will.
  • In Dir muß brennen, was Du in anderen entzünden willst.
  • Liebe ist die Schönheit der Seele.
  • Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz.
  • Wer den Tod fürchtet, der liebt Gott nicht.
  • Wir müssen unseren Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder damit er gut werde.
Marcus Aurelius - Mark Aurel
römischer Kaiser und als Philosoph der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa.

* 26. April 121 n. Chr., Rom, Italien

† 17. März 180 n. Chr., Vindobona, Österreich

  • Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln!
  • Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.
  • Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.